<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Buchtipps &#8211; Schreibjournal</title>
	<atom:link href="http://www.schreibjournal.de/buchtipps/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.schreibjournal.de</link>
	<description>Tagebuch Tipps und allerlei Anregungen für Autoren</description>
	<lastBuildDate>Mon, 14 May 2018 12:30:21 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	
	<item>
		<title>Kreatives Schreiben: Sag mal, wie schreibe ich ein Wolfsmärchen?</title>
		<link>http://www.schreibjournal.de/buchtipps/wie-schreibe-ich-ein-wolfsmaerchen/</link>
					<comments>http://www.schreibjournal.de/buchtipps/wie-schreibe-ich-ein-wolfsmaerchen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Helen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Nov 2016 13:51:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Christoph Krelle]]></category>
		<category><![CDATA[Kreatives Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Märchen]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfcenter Dörverden]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfsmärchen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.schreibjournal.de/?p=3504</guid>

					<description><![CDATA[Das Büchlein "Kreatives Schreiben: Wie schreibe ich ein Wolfsmärchen?"von Christoph Krelle eignet sich als Einstieg ins kreative Schreiben, vor allem für Märchen mit oder ohne Wolf, aber auch als Inspiration für Kurzgeschichten. Auf 76 Seiten bietet der Autor Übungen und Beispiele aus seinem Workshop im Dörverdener Wolfcenter.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer ein (Wolfs-) Märchen schreiben möchte, der kann sich von dem Büchlein &#8222;Kreatives Schreiben: Wie schreibe ich ein Wo<img decoding="async" class="alignleft" src="https://publish-books.tredition.de/tredition/ImageHandler.ashx?ImageId=284649" alt="&quot;Kreatives Schreiben&quot; von Christoph Krelle" width="118" height="185" />lfsmärchen?&#8220; inspirieren lassen. Allerdings wird der Leser in diesem schmalen Band keine Anleitungen, Leitfäden oder etwa perfekte Pläne für das Schreiben von Märchen oder Geschichten finden. Vielmehr kann und soll der Leser selbst entscheiden, wie er ein Märchen schreibt. Es handelt sich also bei dem Buch nicht um einen typischen Schreibratgeber mit einer Schritt-für-Schritt Anleitung. Stattdessen verfolgt <a href="http://christoph-krelle.de/">Christoph Krelle </a>seinen ganz eigenen Ansatz des kreativen Schreibens und bietet dem Leser auf 76 Seiten Beispiele und Übungen als Anregung für eigene Texte.<span id="more-3504"></span></p>
<p>„Irgendwo zwischen Essay und Ratgeber“ betitelt Christoph Krelle sein Werk auf dem Titelblatt. Das Buch beginnt dann auch mit einem Essay als Einleitung. Dabei sind die Ausführungen des Autors über das kreative Schreiben gleichermaßen als Auftakt und Wegweiser zu verstehen. Er beschäftigt sich mit den Fragen: Was bedeutet Kreativität? Was bedeutet Schreiben? Was ist kreatives Schreiben? Seine Antworten auf diese Fragen zeigen  sein Verständnis von Kreativität und dem Schreiben und er verdeutlicht, dass das kreative Schreiben weder Regeln noch Formen kennt. Dafür ist das kreative Schreiben von drei Merkmalen gekennzeichnet, und zwar von der Freiheit hinsichtlich der Form, von der Sprache als Mittel des Selbstausdrucks und vom Spiel mit der Sprache. Wie der spielerische Umgang mit Sprache aussehen kann, zeigt der Autor im zweiten Teil anhand von Beispieltexten, die im Rahmen von seinem Workshop im <a href="http://www.wolfcenter.de/Willkommen.html">Dörverdener Wolfcenter </a>in Niedersachsen entstanden sind. Bei diesen Workshops rückt der Wolf in zweifacher Hinsicht in den Mittelpunkt. Einerseits steht das Schreiben wie ein Wolf auf dem Programm, wobei die Sinnesorgane beim Schreibprozess einbezogen werden. Andererseits wird der Wolf aus einer anderen Perspektive betrachtet mit all seinen Eigenarten und Eigenschaften. Dies spiegelt sich in den beschriebenen Übungen des Workshops und den daraus resultierenden Texte der Teilnehmer, unter anderem in Form von Mini-Märchen und einer zusammengesetzten Geschichte.</p>
<p>Im letzten Teil stellt der Autor weitere Schreibübungen vor. Während die Übungen des Workshops sich vorwiegend für eine Gruppe von mindestens drei Teilnehmern eignen, richten sich diese 14 Schreibanregungen an den Leser. Darunter befinden sich Anregungen zu den wichtigsten Aspekten beim Verfassen von Märchen oder Geschichten. So erfüllen die Übungen einen bestimmten Zweck, zum Beispiel sollen sie dabei helfen, Gegenstände zu personifizieren, Figuren zu konstruieren, Landschaften zu beschreiben oder die Kreativität methodisch zu trainieren. Somit eignet sich das Büchlein als Einstieg ins kreative Schreiben, vor allem für Märchen mit oder ohne Wolf, aber auch als Anregung für Kurzgeschichten.<strong>   </strong></p>
<p>Autor: Christoph Krelle</p>
<p>Titel: „Kreatives Schreiben — Sag mal, wie schreibe ich ein Wolfsmärchen?“</p>
<p>Taschenbuch: 76 Seiten</p>
<p>Verlag: tredition</p>
<p>ISBN-10: 3734570034</p>
<p>ISBN-13: 978-3734570032<span id="ctl00_ContentUnderTitle_productDetailRightRow_lblProductType"></span><strong><span id="ctl00_ContentUnderTitle_productDetailRightRow_lblProductType">              </span></strong></p>
<p><span id="ctl00_ContentUnderTitle_productDetailRightRow_lblProductType">Ich bedanke mich herzlich bei Tredition für das Rezensionsexemplar.</span><span id="ctl00_ContentUnderTitle_productDetailRightRow_lblProductType">   </span><strong><span id="ctl00_ContentUnderTitle_productDetailRightRow_lblProductType">                                                                                                                              </span></strong></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>http://www.schreibjournal.de/buchtipps/wie-schreibe-ich-ein-wolfsmaerchen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Richard Koechli: Dem Blues auf den Fersen &#8211; ein eigenwilliger Roman</title>
		<link>http://www.schreibjournal.de/buchtipps/richard-koechlidem-musik-roman/</link>
					<comments>http://www.schreibjournal.de/buchtipps/richard-koechlidem-musik-roman/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Helen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Nov 2015 14:48:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Blues-Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Dem Blues auf den Fersen]]></category>
		<category><![CDATA[Musik-Roman]]></category>
		<category><![CDATA[Richard Koechli]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.schreibjournal.de/?p=3211</guid>

					<description><![CDATA[Richard Koechli bringt die Seiten zum Schwingen in „Dem Blues auf den Fersen.“ In seinem autobiografischen Musik-Roman stellt er Fred Loosli, ein Gitarrist und Sänger aus dem Nordwesten der USA, in den Mittelpunkt der Geschichte. Dabei spannt der Autor einen Bogen zwischen den Blues-Pionieren, die ihren Weg trotz manchen Widrigkeiten fanden, und Fred Loosli, der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Richard Koechli bringt die Seiten zum Schwingen in „Dem Blues auf den Fersen.“ In seinem autobiografischen Musik-Roman stellt er Fred Loosli, ein Gitarrist und Sänger aus dem Nordwesten der USA, in den Mittelpunkt der Geschichte. Dabei spannt der Autor einen Bogen zwischen den Blues-Pionieren, die ihren Weg trotz manchen Widrigkeiten fanden, und Fred Loosli, der sich am Wendepunkt seiner Karriere befindet.</p>
<p><img decoding="async" class="alignleft" title="Buchcover Dem Blues auf den Fersen von Richard Koechli" src="http://fs5.directupload.net/images/151020/gq4c5chx.jpg" alt="" width="130" height="207" />Ausgerechnet jetzt, wo ein bevorstehendes Konzert ihm einen beträchtlichen Karrieresprung ermöglicht, verlässt Fred der Mut. Zuflucht sucht er auf einem Spaziergang im Wald und in seinen Erinnerungen. Dabei begibt er sich auf eine eigenwillige Expeditionsreise zu den sagenumwobenen Urquellen des Blues. Er will unbedingt zum Wesenskern der Musik vordringen, um daraus Hoffnung und Mut zu schöpfen. Auf der Suche nach dem ursprünglichen Zauber der Bluenotes, kreuzen nicht nur einige Blues-Legenden und Rockstars seinen Weg, er stolpert ebenfalls über allerhand Mythen und Klischees und beginnt zu sinnieren. Denn obwohl Musik überall in der Luft liegt auf seiner Reise, scheinen dennoch Dämonen im Unterholz zu kauern. Ist etwa der Teufel mit im Spiel? Und wo spielt hier eigentlich die Musik? Ist der Blues heilig oder doch des Teufels, gut oder böse?<span id="more-3211"></span></p>
<p>Der Leser merkt es schon, wer sich aufmacht und dem Blues auf den Fersen folgt, der begibt sich auf ein besonderes Leseabenteuer. Als wäre das nicht schon genug, hat Richard Koechli seinen eigenen Weg der Darstellung gewählt. Er nimmt selbst die Hauptrolle des Musikers Fred Loosli ein, während er gleichzeitig als Erzähler und Kommentator der Reise auftritt. Somit entblättert sich das Schicksal von Loosli in einer ungewöhnlichen Erzählform auf verschiedene Zeitebenen. Der Leser folgt dem Erzähler samt seinen Protagonisten bereitwillig, enthüllt sich diese außergewöhnliche Reise in angenehme Lesehäppchen, so dass es Seite für Seite spannend bleibt. Zudem sind unterwegs genügend Abschweifungen garantiert. Das liegt in der Natur der Sache, ist doch der Autor selbst ein Musiker. Und im Musik-Milieu hat die Kunst des Improvisierens, und damit das Plaudern, nun mal Tradition – es ist einfach die pure Lust am Plaudern. Insgesamt entsteht auf diesem Wege eine schwungvolle Komposition, wobei Richard Koechli seine Erfahrungen als Künstler einbringt, gespickt mit Anekdoten und philosophischen Betrachtungen.</p>
<p>Wer jetzt schon neugierig auf mehr ist, der kann sich direkt zur <a href="https://tredition.de/autoren/richard-koechli-13867/dem-blues-auf-den-fersen-41165/">Verlagsseite</a> des Buches begeben. Dort gibt es eine Leseprobe und weitere Informationen zum Buch. Alle anderen dürfen gerne weiterlesen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>&#8222;Klänge und Lieder sind wie Gedanken; sie gehen auf Reisen.&#8220;</strong></em></p>
<p>Loosli erkennt, dass der Weg des Musikers alles andere als ein Spaziergang ist, lauern doch überall Stolpersteine, die innerhalb und außerhalb von ihm liegen. Sein Seelenheil sucht er auf dieser Pilgerreise im doppelten Sinne: Er will das Geheimnis des Blues aufspüren und gleichzeitig ist er auf der Suche nach einem Zeichen, das ihm als Wegweiser dienen soll bei dem nächsten Schritt in seiner Karriere. Diese Exkursion und Expedition führt ihn nicht nur zu den von ihm verehrten Musik-Legenden und ihren Geschichten, sondern ist zugleich ein Ausflug in seine eigene Gedanken- und Gefühlswelt. Angesichts dieser Konfrontation mit sich selbst im Spiegel der Blues-Geschichte, gerät er ins Grübeln und stolpert über Widersprüchlichkeiten. Dementsprechend wechselt seine Gangart im Verlauf der Geschichte und hält den Leser, wie auch  seinen Reisebegleiter auf Trab. Er konfrontiert den Reisebegleiter, den Erzähler dieser seltsamen Reise, mit seinen Gedanken, Gefühlsausbrüchen und philosophischen Grübeleien.</p>
<p>Da erstaunt es nicht, wenn der Erzähler wiederholt einschreitet. Schließlich ist es eigentlich seine Aufgabe, die Fäden der Geschichte in der Hand zu behalten, was ihm so natürlich kaum gelingt. Ihm bleibt nichts anderes übrig, als seinen Protagonisten auf dessen gedanklichen Abschweifungen und Abzweigungen zu begleiten. Damit diese eigenartige Expedition voranschreiten kann, muss er eingreifen, um seinen Helden auszubremsen und ihn auf den Boden der Realität zurückzuholen. Aber so einfach lässt sich sein Protagonist weder fortbewegen noch überzeugen. Stattdessen verstrickt Loosli den Erzähler in teils hitzige Wortgefechte. Unter diesen Umständen fungiert der Erzähler als Sparring-Partner für den  Protagonisten und als Reise- oder Fremdenführer für den Leser. So folgt der Erzähler Loosli auf Schritt und Tritt, selbstverständlich mit dem Leser im Schlepptau. Allerdings sorgt der Erzähler seinerseits für Abdriftungen, da er seine Lust auf prosaische Abenteuer nicht zu bändigen vermag. Seine experimentelle Erzählform sorgt für weitere Umwege, durch Kommentare, eingeschobene Zwischenebenen und philosophischen Einschüben. Dennoch schreiten die beiden gemeinsam voran auf dieser mysteriöse Reise und erkunden, was wirklich geschah bei Robert Johnson &amp; Co. Bei der Beschäftigung mit all diesen Mythen, mutet es dann nicht seltsam an, wenn Loosli zwischen Himmel und Hölle schwankt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>&#8222;Ist der Blues heilig oder des Teufels?&#8220;</strong></em></p>
<div style="width: 164px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" src="http://www2.pic-upload.de/img/28696593/live4_RichardKoechli_byChristopheLosberger.jpg" alt="" width="154" height="231" /><p class="wp-caption-text">Richard Koechli Live by Christophe Losberge</p></div>
<p>Bereits am Anfang des Buches wirft Richard Koechli die spannende Frage auf, ob der Blues heilig ist oder des Teufels. Darauf kann es keine einfache oder eindeutige Antwort geben, schon gar nicht für den Protagonisten dieser wundersamen Pilgerreise. Dafür bietet die Frage umso mehr  Raum für Deutungen, Mutmaßungen und Meinungen. Dies gilt besonders im Hinblick auf die Mythen, die sich um einige Blues-Götter und Rockstars ranken. Die unzähligen Devil- und Juke Joint Stories, die Sage von der verkauften Seele und dergleichen mehr, beeindrucken Loosli dermaßen, dass er nahezu besessen davon ist. Unermüdlich kreisen seine Gedanken um diese entscheidende Frage. Seine Suche nach einer Antwort, es durchzieht das ganze Buch.</p>
<p>Und selbst wenn Religion hier nicht ausdrücklich thematisiert wird, liegen doch Glaubensfragen in der Luft bei diesem Waldspaziergang. Sie schlagen sich nieder in Form von Symbolen, Bildern und Anspielungen. Loosli vermutet nicht nur Naturgeister im Wald, sondern überall scheinen Dämonen, Kobolde oder Schurken der Unterwelt zu lauern. Auf seiner Expedition zu den Urquellen des Blues, sprudeln sie immer wieder hervor, diese Mythen und Teufelsgeschichten. Wo jedoch teuflische Einflüsse auf der Lauer liegen, ist andererseits Gott nicht weit. Loosli fühlt sich also von guten Mächten getragen. Als er endlich ein Zeichen erhält, ist es für ihn eine Offenbarung. Doch bevor er den heiligen Blues-Gral aufspüren kann, bedroht eine Hiobsbotschaft seine Karriere als Musiker. Am Scheideweg angelangt, wird er von der legendärsten aller Bluesgestalten heimgesucht, von Robert Johnson. Am Ende enthält diese traumhafte Begegnung die erlösende Botschaft. Die Antwort auf die Frage, ob der Blues heilig ist oder des Teufels, entpuppt sich als so einfach wie einleuchtend.</p>
<p><em><strong>„Geschichten erzählen richtige Musiker mit Songs, Melodien, Grooves …“</strong></em></p>
<p>Richard Koechlis Buch „Dem Blues auf den Fersen“ könnte auch lauten: Wo spielt hier die Musik? Denn anders als der Untertitel „Was geschah wirklich damals – bei Robert Johnson &amp; Co?&#8220; es uns vermuten lässt, handelt das Buch eben nicht nur von den historischen Wurzeln des Blues und einigen ihrer bedeutendsten Interpreten. Vielmehr stellt es einen gelungenen Versuch dar, das Geheimnis des Blues – die magische und mysteriöse Macht von Musik – zu ergründen und sie fassbar werden zu lassen. Das Wesen, der Geist jeglicher Musik lässt sich jedoch, wenn überhaupt, nur bis zu einem gewissen Grad in Worte fassen. Ein Teil des Zaubers bleibt unfassbar, es bleibt allein dem Gefühl überlassen. Mit viel Feingefühl gelingt es Richard Koechli, den Leser mitzunehmen auf seine persönliche Reise zum Wesen des Blues. Hierbei spielt die Musik synchron auf mehreren Ebenen, ob auf den Bühnen der Blues-Legenden oder auf Looslis Reise und natürlich überall dort, wo das Leben spielt.</p>
<div style="width: 297px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" src="http://www2.pic-upload.de/img/28710438/live1_RichardKoechli_photobyWillySurbeck.jpg" alt="" width="287" height="161" /><p class="wp-caption-text">Richard Koechli by Willy Surbeck</p></div>
<p>Geschickt verknüpft der Autor die Fäden diverser Handlungsebenen, durch die übergreifende und ausschweifende Erzählweise, so wie mit den Wort-Duellen zwischen Loosli und dem Erzähler der Geschichte. Sie spiegeln beide die Persönlichkeit des Autors und durch die beiden Figuren  gewinnt der Leser einen Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt des Musikers. Die Sonnen- und Schattenseiten des Musikers werden durch Loosli beseelt und sichtbar gemacht. Auf seinem Weg stolpert er über Widersprüche, hadert mit sich selbst und muss erst seine Stimme finden. Musik vermag ihn in luftige Höhen zu versetzen, aber es wird auch zur Gratwanderung und verlangt einiges von ihm ab. Denn unter anderem muss sich ein Musiker selbst seinen Weg suchen, aber wenn er mit und von seiner Musik leben will, muss er sich an die Gesetze der Musik-Industrie und des Show-Business halten. Vor diesem Hintergrund ist auch die Frage zu betrachten, ob der Blues heilig ist oder des Teufels? Der Autor nutzt die Kraft der Symbole, um einerseits die Gefühlsebene des Musikers und seine innere Zerrissenheit zu verdeutlichen. Andererseits ist es eine Anspielung auf die vielen Anforderungen, Gefahren, Versuchungen und Verlockungen, die das Künstlerleben mit sich bringt. Der Künstler kämpft mit mehreren Dämonen gleichzeitig. Dabei können Hochmut und das beständige Schielen auf den Erfolgsbarometer ihn genauso abstürzen lassen, wie der übermäßige Drogen- oder Alkoholkonsum. Der Teufel kennt ja viele Fallstricke. Umgekehrt braucht jeder Musiker seinen Glauben und die Liebe. Er muss an sich selbst glauben und an seine Musik, trotz den Widrigkeiten, die sich ihm in den Weg stellen. Der Glaube und die Liebe schenken ihm die nötige Kraft.Wenn der Leser am Ende der Reise steht, haben sich die Bruchstücke der Geschichte zusammengefügt. Die schicksalshafte Reise von Loosli, die verschiedenen Geschichten und Mythen, die vielfältigen Gesichter der Musik und die philosophischen Reflexionen, sie ergeben ein mehrdimensionales Bild vom Wesen des Blues. Selbstverständlich kann dieses Bild nicht vollkommen sein, aber Richard Koechli präsentiert es uns im leichten Plauderton, durchsetzt von Poesie, einem Hauch Ironie und voller Humor und Zweideutigkeiten. Es ist die Sprache des Blues. Ein Buch voller Musik.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Paperback</strong>                                                                                                                                                                                                                   Tredition Verlag                                                                                                                                                                                                                  ISBN: 978-3-7323-0172-0</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Über den Autor</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft" src="http://www2.pic-upload.de/img/28809000/portrat1_RichardKoechli_by_M.Haehl.jpg" alt="" width="157" height="221" />Der Schweizer Gitarrist, Singer/Songwriter und Buchautor Richard Koechli (1962)  ist ein grosser Kenner der amerikanischen Roots-Musik. Seine im AMA-Verlag erschienenen Lehrbücher sind renommierte Standardwerke (Deutscher Musikeditionspreis 2011); als Künstler wurde er unter anderem mit dem Swiss Blues Award 2013 und mit dem Schweizer Filmmusik-Preis 2014 ausgezeichnet. Musizieren und Schreiben, diese beiden Leidenschaften bringt Richard Koechli zusammen in seinem Musik-Roman &#8222;Dem Blues auf den Fersen.&#8220; Zeitgleich zu seinem Musik- Roman erschien das passende Doppelalbum „Searching for the Blues.“ In einem <a href="https://tredition.de/richard-koechli-im-interview/">Interview</a> mit seinem Verlag, verrät er wie Musizieren und Schreiben miteinander harmonieren. Seine <a href="http://www.richardkoechli.ch/index.php/de/">Website</a> bietet weitere Informationen über seine Musik, seine Bücher und vieles mehr.<img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg07.met.vgwort.de/na/1b8b4a990de741b7aed70ca7b27eb616" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p>Ich bedanke mich beim Verlag für das Rezensionsexemplar.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>http://www.schreibjournal.de/buchtipps/richard-koechlidem-musik-roman/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Buchvorstellung Gregs Tagebuch &#8211; Ein Gastbeitrag von dreamsonclouds</title>
		<link>http://www.schreibjournal.de/buchtipps/gregs-tagebuch-von-dreamsonclouds/</link>
					<comments>http://www.schreibjournal.de/buchtipps/gregs-tagebuch-von-dreamsonclouds/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Helen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Oct 2013 10:15:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Buchtipps Tagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[Gastbeitrag Dreamsonclouds]]></category>
		<category><![CDATA[Gregs Tagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.schreibjournal.de/?p=2397</guid>

					<description><![CDATA[Gregs Tagebücher sind sehr beliebt und in aller Munde.  Aber was macht den Reiz von diesen Tagebüchern im Comic-Stil eigentlich aus? Ich wollte es genauer wissen und fragte eine junge Bloggerin. Dreamsonclouds stellt euch hier das erste Buch aus der Reihe vor. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gregs Tagebücher sind sehr beliebt und in aller Munde.  Aber was macht den Reiz von diesen Tagebüchern im Comic-Stil eigentlich aus? Ich wollte es genauer wissen und fragte eine junge Bloggerin, ob sie uns das Buch vorstellen könnte. Dreamsonclouds stellt euch hier das erste Buch aus der Reihe vor. Auf ihrem Blog <a href="http://frm4u.wordpress.com/">FRM4U</a> gibt es weitere Buchbesprechungen, Filmtipps  und  so einiges mehr von Dreamsonclouds und ihren Freundinnen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div style="width: 147px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="  " src="http://bilder.buecher.de/produkte/32/32225/32225904z.jpg" alt="" width="137" height="206" /><p class="wp-caption-text">© Baumhaus Verlag</p></div>
<p style="text-align: center;">Titel: Greg&#8217;s Tagebuch 1 &#8211; Von Idioten umzingelt<br />
Autor: Jeff Kinney<br />
Verlag: Baumhaus Verlag (Bastei Lübbe)<br />
Format: Gebundene Ausgabe<br />
Umfang: 224 Seiten<br />
Preis: 7,99€<br />
ISBN: 978-3-8432-0005-9</p>
<p>Verlagsseite: <a href="http://www.luebbe.de/Buecher/Kinder/Details/Id/978-3-8339-3632-6">http://www.luebbe.de/Buecher/Kinder/Details/Id/978-3-8339-3632-</a></p>
<p>Website: <a href="http://www.gregstagebuch.de/buecher.cfm">http://www.gregstagebuch.de/buecher.cfm</a></p>
<p style="text-align: center;">Bewertung: 4 von 5 Punkten<span id="more-2397"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Inhalt</strong>:</p>
<p style="text-align: left;">Als Greg ein Tagebuch geschenkt bekommt, ist er zunächst entrüstet. Er ist doch schon 12 Jahre alt und schließlich schreiben doch nur Mädchen Tagebuch! Doch dann, fängt er an zu schreiben, dazu zeichnet er kleine Bilder. Er dokumentiert sein Leben: seinen großen und kleinen Bruder, seine Eltern, seinen manchmal seltsamen und lästigen Freund Rupert, das Leben in der Schule und den Stinkekäse.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Schreibstil</strong></p>
<p style="text-align: left;">Der Autor schreibt &#8222;kurz und knackig&#8220;. In schlichtem Stil lässt er den Protagonist &#8222;Greg&#8220; sein Tagebuch schreiben. Für den Leser teilweise sehr lustig und sympathisch, erzählt Greg von seinem Alltag. Anschaulich, mit vielen lustigen Zeichnungen versehen, lässt er die Geschichte des 12-jährigen Jungen aufleben.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Meine Meinung</strong></p>
<p style="text-align: left;">Als meine kleine Schwester das rote Buch mit dem lustigen Strichmännchen auf dem Cover unter dem Weihnachtsbaum fand, war nicht nur sie gleich Feuer und Flamme. Immer abwechselnd lasen wir das Buch. Schnell war es ausgelesen und auch Band 2 wurde schnell verschlungen. Inzwischen ist das Genre und die Story des Buches zwar weder meine Altersgruppe noch meinen Interessen angepasst, und trotzdem spricht mich die Idee und die Umsetzung des Buchs an. Der kleine Junge der von seiner Mutter ein Tagebuch bekommt, obwohl Tagebücher doch eigentlich nur etwas für Mädchen sind. Und dann so gewissenhaft, mit witzigen Zeichnungen versehen, ständig seine Erlebnisse festhält, gefällt mir sehr gut. Vielleicht auch weil ich eine gewisse Begeisterung für Tagebücher habe. Die Charaktere wirken authentisch, jeder hat seine Vorlieben und Gewohnheiten und diese werde auch immer wieder gezeigt. Ob beim hektischen Frühstück oder am Nachmittag, wenn Greg mit seinem Freund Rupert unterwegs ist. Der Leser kann sich in den Charakteren wiederfinden und kann sich vielleicht auch mit dem ein oder anderen Problem identifizieren. Das Cover passt zum Inhalt, die Zeichnung von Greg macht einen gleich neugierig auf den Inhalt, die folgenden Zeichnungen und deren Zusammenhänge mit der Geschichte.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Autor</strong></p>
<p style="text-align: left;">Jeffrey Patrick Kinney wurde 1971 in Maryland geboren. Er studierte Anfang der 90er Jahre an der University of Maryland. Dort gestaltete er für die Campuszeitung eine Comicserie namens &#8222;Igdoof&#8220;, sein Wunsch ein Comiczeichner zu   werden war geboren. Nach dem Studium arbeitete er seit 1998 sieben Jahre an der Idee zu &#8222;Greg&#8217;s Tagebuch&#8220;. 2004             veröffentlichte er eine Version des Buchs, zunächst online. Dies war ein voller Erfolg, so brachte  er 2007 eine erste gedruckte Version des Buches heraus. Das gelangte schnell auf die New York Times Bestsellerliste. Bis heute sind weitere sieben Bände der Reihe erschienen. Jeff Kinney lebt inzwischen mit seiner Familie in Massachusetts und ist Onlinespieledesigner und -entwickler.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Fazit:</strong></p>
<p style="text-align: left;">Mit seinen vielen kurzen Zeichnungen erobert &#8222;Greg&#8217;s Tagebuch&#8220; schnell die Herzen der kleinen Leserinnen und Leser. Die Geschichte kann leicht nachvollzogen werden, schon fast ironisch wird die Art, wie Greg die Welt erlebt, dargestellt. Mir persönlich ist die Story etwas zu sehr dem Klischee einer typisch amerikanischen Familie angepasst: die gestresste<br />
&#8222;Mom&#8220;, dem einfach gestrickten &#8222;Dad&#8220;, dem &#8222;bösen&#8220; großen Bruder und dem kleinen Bruder der scheinbar immer bevorzugt wird. Aber vielleicht ist das auch der Charme der Geschichte. Somit empfehle ich das Buch allen Mädchen und Jungen ab 10 Jahren die vielleicht ein bisschen Ansporn zum Lesen gebrauchen könnten, aber nicht nur zum Lesen<br />
regt es an, auch man selbst hat Lust einmal mit dem Tagebuch schreiben zu beginnen.</p>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #ff00ff;"> </span></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>http://www.schreibjournal.de/buchtipps/gregs-tagebuch-von-dreamsonclouds/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>4</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ratgeber für Autoren: Das Navi zum eigenen Buch</title>
		<link>http://www.schreibjournal.de/buchtipps/das-navi-zum-eigenen-buch/</link>
					<comments>http://www.schreibjournal.de/buchtipps/das-navi-zum-eigenen-buch/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Helen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Aug 2013 13:17:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Buch schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[schreiben und veröffentlichen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.schreibjournal.de/?p=2081</guid>

					<description><![CDATA[   Das Navi zum eigenen Buch &#8211; Wie Sie in nur 5 Schritten Ihren eigenen Ratgeber schreiben und veröffentlichen Stefanie Fischer Fernández           Gebundene Ausgabe: 268 Seiten Verlag: Tredition (18. April 2013) Sprache: Deutsch ISBN-10: 384953815X ISBN-13: 978-3849538156 Größe:    22,6 x 15,8 x 2,2 cm Buchprojekte effektiv realisieren mit Digitaltechnik und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>  <img loading="lazy" decoding="async" style="font-size: 1.17em;" src="http://bilder.buecher.de/produkte/37/37783/37783697z.jpg" alt="" width="214" height="302" /></h4>
<h5 style="text-align: left;"><strong>Das Navi zum eigenen Buch &#8211; </strong>Wie Sie in nur 5 Schritten Ihren eigenen Ratgeber schreiben und veröffentlichen</h5>
<p><strong>Stefanie Fischer Fernández          </strong></p>
<ul>
<li><b>Gebundene Ausgabe:</b> 268 Seiten</li>
<li><b>Verlag:</b> <a href="http://www.tredition.de/">Tredition </a>(18. April 2013)</li>
<li><b>Sprache:</b> Deutsch</li>
<li><b>ISBN-10:</b> 384953815X</li>
<li><b>ISBN-13:</b> 978-3849538156</li>
<li><b>Größe:    </b>22,6 x 15,8 x 2,2 cm</li>
</ul>
<p style="text-align: left;"><strong>Buchprojekte effektiv realisieren mit Digitaltechnik und einem Wegweiser</strong></p>
<p style="text-align: left;">Jeder kann ein Buch in Eigenregie veröffentlichen. Die Digitaltechnik macht es mittlerweile möglich. Der Buchdruck nach Bedarf oder Bestellung, auch bekannt als <a href="http://wiki.infowiss.net/Print_On_Demand">Print on Demand (PoD) </a>oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Book-on-Demand">Book on Demand (BoD)</a>, ermöglicht jedem Autor die Herstellung seines Buches bei überschaubaren Kosten. Allerdings müssen angehende Autoren, die diesen Weg der Veröffentlichung wählen, sich entsprechend engagieren und einiges an Eigeninitiative aufbringen.  <span id="more-2081"></span>Stefanie Fischer Fernández kennt die Herausforderungen und Hindernisse, die auf diesem Weg liegen. Aus eigener Erfahrung weiß sie, welche Hürden genommen werden müssen.  Ihr Anliegen ist es, Autoren den Weg zum eigenen Ratgeberbuch zu erleichtern und ebnen.  Ihr Ratgeber „Das Navi zum eigenen Buch“ dient in diesem Sinne als Wegweiser. Die Autorin möchte vor allem Erstautoren dabei unterstützen, ihr Buchprojekt in nur 5 Schritten zu realisieren – von der Umsetzung der Buchidee bis zur Veröffentlichung.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Der erste Eindruck &#8211; Titel, Text und Cover</strong></p>
<p style="text-align: left;">Titel und Untertitel bringen das Thema gut zur Geltung. Darauf abgestimmt ist die Abbildung auf dem Cover. So hat die abgebildete Landkarte samt Navigationsgerät eine symbolische Wirkung. Es unterstreicht den Titel und das Thema des Buches. Der erste Eindruck ist schlüssig und stimmt den Leser auf das Thema ein.  Vielversprechend und verheißungsvoll ist auch der Text auf der Rückseite, der mit den Worten beginnt: &#8222;Ein eigenes Buch zu veröffentlichen, ist heutzutage so einfach wie noch nie &#8211; wenn Sie einen Navigator haben, der Sie sicher an das Ziel führt.&#8220; Leider wird die Zielgruppe des Buches hier aber nicht explizit erwähnt, so dass es sich bestenfalls zwischen den Zeilen erahnen lässt. Das Buch wendet sich ausdrücklich an Autoren, die ihr Buch bei einem PoD Anbieter veröffentlichen wollen. Die Verfasserin behält dabei stets die Zielgruppe im Auge und berücksichtigt die Besonderheiten, die zu beachten sind beim Book on Demand Verfahren.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Aufbau und Gliederung</strong></p>
<p style="text-align: left;">Das Inhaltsverzeichnis fällt knapp aus. Damit wird noch nicht allzu viel verraten, es liefert aber erste Anhaltspunkte auf einen Blick. Bereits im Vorwort erhält der Leser eine Vorschau auf die zwei Teile des Buchs. Der erste Teil umfasst die Vorbereitung, während der zweite Teil die Landkarte darstellt: die 5 Schritte zum Buch. Eine Zusammenfassung, ein Schlusswort und ein Anhang bilden den letzten Teil. Die Kapitel sind übersichtlich gestaltet und ansprechend gegliedert. Jedes Kapitel beginnt mit einer Übersicht und endet mit einer Zusammenfassung. Schreibübungen fordern den Leser auf, das Dargestellte für ihr eigenes Buchprojekt anzuwenden.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Der erste Teil: Die Vorbereitung</strong></p>
<p style="text-align: left;">Ein Buch zu verfassen und es für die Veröffentlichung bei einem Print on Demand angemessen vorzubereiten, stellt eine doppelte Herausforderung dar. Es verlangt dem Autor einiges ab, da das Schreiben von einem Buchmanuskript bereits eine anspruchsvolle Aufgabe darstellt. Hinzu kommen dann noch die unterschiedlichen Aufgaben, die zum Veröffentlichungsprozess gehören. Potenzielle Autoren betrachten diese Aufgabenfülle zuweilen mit gemischten Gefühlen und hegen Bedenken, ob sie allen Herausforderungen gewachsen sind. An diesem Punkt setzt Stefanie Fischer Fernández an, indem sie mögliche Bedenken und Befürchtungen näher betrachtet und aufzeigt, wie manche Hürde überwunden werden kann. Danach geht sie auf die Bedeutung von Beweggründen ein. Dabei erläutert sie die Wichtigkeit von der richtigen Motivation und Zielsetzung. Im Anschluss folgen weitere tragende Aspekte, wie die Suche nach der Buchidee, Techniken für das erfolgreiche Schreiben und die gezielte Vorbereitung für die nächsten Schritte. Nach diesem Kapitel kann sich der Leser gut gerüstet auf dem Weg begeben.</p>
<p><strong>Der zweite Teil: Die 5 Schritte zum Buch</strong></p>
<p>Nachdem die Vorbereitung abgeschlossen ist und die Buchidee feststeht, führt die Autorin den Leser durch die fünf wesentlichen Schritte zum Buch. Der Buchautor wird durch Informationen, Fragen und den Schreibübungen sowohl angeregt als auch angeleitet.</p>
<p>Die durchdachte Planung bildet die Basis für alle weiteren Schritte. Folgerichtig wird das Augenmerk auf die Zielgruppe gerichtet im ersten Schritt.  Schließlich entscheidet der Leser über den Erfolg von einem Buch.  Demnach rücken unter anderem die Wünsche, Bedürfnisse und Probleme der Zielgruppe  ins Visier. Daran orientiert sich die Planung.  Etwas Vorsicht ist geboten, wenn das Schreiben eines Buches jedoch zur Selbstheilung beitragen soll.  In diesem Zusammenhang ist der Abschnitt  „Selbstheilung durch Schreiben“ auf Seite 46 kritisch zu sehen. Denn die persönlichen  Erfahrungen in einem Buch zu veröffentlichen, nachdem der Autor sich sozusagen alles von der Seele geschrieben hat, eignet sich in den wenigstens Fällen für einen Ratgeber. Vielmehr lässt es sich dem Genre Autobiografie zuordnen. Davon einmal abgesehen, kristallisiert sich der Kernpunkt bei diesem Kapitel deutlich heraus  &#8211; die konsequente Ausrichtung auf die Zielgruppe.</p>
<p>Der zweite Schritt bietet eine praxisnahe Anleitung zum Verfassen des Manuskripts, vom Erstentwurf bis zum Zusammenfügen der Textbausteine, sowie die Themen Textgestaltung und Titelfindung.  Die Informationen und Ideen sind förderlich und erleichtern nicht nur den Schreibprozess, sondern sind eine wertvolle Hilfe beim Gliedern und Strukturieren des Buches. Von Anfang an bekommt der Leser zweckdienliche Anregungen zum Schreiben. Damit gestaltet sich der Schreibprozess leichter und angenehmer.</p>
<p>Vom Wert des Feedbacks und wie es gewinnbringend für das Buchmanuskript genutzt werden kann, handelt der dritte Schritt.  Wie Autoren Rückmeldungen bekommen, wie sie Anfragen gestalten und wie sie mit dem Feedback umgehen und es für Ihr Vorhaben nutzen können, wird hier ausführlich geschildert.</p>
<p>Der vierte Schritt beginnt mit dem Beenden der Manuskriptphase. Nun geht es an die Vorbereitungen für die Buchherstellung. Die Auswahl von einem PoD Anbieter, Aspekte zur Covergestaltung, die Buchkalkulation und Hinweise zum Probeexemplar sind hier die Hauptkriterien. An dieser Stelle wäre es wünschenswert, dass der Leser eine objektive Gegenüberstellung von den Vor- und Nachteilen bei der Veröffentlichung des Buches über PoD Anbieter bekommt. Es werden aber lediglich die Vorzüge erwähnt. Die Nachteile von BoD gegenüber einer Veröffentlichung in einem traditionellen Verlag, sollten gerade angehende Autoren kennen, damit sie alle Aspekte abwägen können. Außerdem trägt es zur realistischen Einschätzung der Chancen und Risiken bei.  Die Auswahl der Dienstleister beschränkt sich auf PoD Anbieter. Zudem fällt die Liste der Anbieter im digitalen Bonusteil kurz aus. Eine vollständige Liste wäre vorteilhaft. Wie und wo Autoren einen Lektor finden oder andere Dienstleister, wäre auch eine sinnvolle Ergänzung für dieses Kapitel und den Bonus.  Dafür ist das Thema Cover Gestaltung ausgiebig und nützlich behandelt worden.</p>
<p>Im fünften Schritt rückt das Marketing in den Mittelpunkt. Der Leser bekommt einen Einblick in verschiedene Marketingmöglichkeiten und erste Anregungen für einen Vermarktungsplan. Jedoch könnte dieses Kapitel noch weiter ausgebaut werden und beispielsweise mehr Informationen über das Online Marketing  anbieten. Die Buchvermarktung ist letztlich der Schlüssel zum Erfolg. Deshalb sollten möglichst viele Werbemaßnahmen genutzt werden, um das Buch bekannt zu machen.  Dieser Teil des Buches ist ausbaufähig.</p>
<p><b>Anhang und Bonus</b></p>
<p>Der letzte Teil bietet zunächst eine Zusammenfassung vom ersten und zweiten Teil.  Für manchen Leser mag die Zusammenfassung nützlich sein, aber sie wäre nicht unbedingt erforderlich, da jedes Kapitel ohnehin mit einer Zusammenfassung endet.  Diese Zusammenfassung bietet für mich keinen zusätzlichen Mehrwert für den Leser. Die rund 15  Seiten für die Zusammenfassung  hätten dazu genutzt werden können, um andere Themen zu vertiefen oder ergänzen.  Anschließend  folgt ein Schlusswort der Autorin. Im Anhang ist ein Hinweis zum digitalen Bonusteil. Der Bonusteil enthält alle Arbeitsblätter, Vorlagen, Checklisten, ein Video zur Covergestaltung und Literaturangaben.  Der Bonus ist teilweise eine nette Beigabe.  Die Quellen– und Literaturangaben wären aber auch im Buch gut untergebracht. Beim Lesen könnte der Leser dann direkt nachschlagen, anstatt die Daten online aufzurufen zu müssen. Aber das ist eher eine Frage des Geschmacks.  Auch der Bonusteil ist erweiterbar und darf gerne mehr Literaturempfehlungen nennen, aber auch auf interessante Seiten im Internet verweisen. Drei Interviews sind ebenfalls Bestandteil des Anhangs und geben dem Leser zusätzliche Impulse.</p>
<p><strong>Schlussbemerkung:</strong></p>
<p>Erstautoren führt Stefanie Fischer Fernández geschickt durch alle  Schritte, die zum eigenen Buch führen. „Das Navi zum eigenen Buch“ behandelt die wichtigsten Themen zum Planen, Schreiben und Veröffentlichen eines Buchs bei einem PoD Anbieter. Die klare Ausrichtung auf die Zielgruppe kommt dem Buch zugute, dennoch könnten manche Bereiche des Buchs noch mehr auf die Zielgruppe zugespitzt oder ausgeweitet werden.  Die Verfasserin hätte auch ein wenig von ihren eigenen Erfahrungen als Pod Autorin mit einfließen lassen können.  Dadurch hätte das Buch eine persönliche Note bekommen. Insgesamt  punktet ihr Ratgeber vor allem durch das Zusammenspiel von Anleitung und Umsetzung. Die Schreibübungen geben Autoren die Gelegenheit, alle Aspekte auf ihr eigenes Buchprojekt anzuwenden und ihr Ziel schrittweise zu erreichen. Damit bildet das Buch ein Fundament, auf dem Autoren ihr Buchprojekt aufbauen können</p>
<p><strong>Kurzvorstellung der Autorin</strong></p>
<p>Zwei Ziele bestimmten die Motivation von Stefanie Fischer Fernández: Die Welt zu entdecken und Bücher zu veröffentlichen. Das Reisen und das Schreiben konnte sie miteinander vereinen. Ein Buch zu veröffentlichen erwies sich zunächst als schwierig. Stefanie Fischer Fernández fehlte zunächst die professionelle Unterstützung und Hilfestellung zur Umsetzung von einem Buchprojekt. Obwohl sie von einem Verlag eine Absage erhielt,  verfolgte sie trotzdem weiterhin ihr Ziel. Ihr erstes Buch veröffentlichte sie dann selbst. Seitdem unterstützt sie andere Autoren dabei, ihre Bücher erfolgreich umzusetzen. Dazu hat sie auch das Programm <a href="http://www.erfolgreich-als-autor.com/navi-zum-eigenen-buch/">&#8222;Erfolgreich als Autor&#8220;</a> gegründet. Interessierte Autoren finden dort weitere Informationen über die Autorin und Ihr Angebot.</p>
<p>Vielen Dank an Tredition für das Rezensionsexemplar.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg07.met.vgwort.de/na/2ca31c259f9b4c9b836cbe6217d8e211" alt="" width="1" height="1" /></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>http://www.schreibjournal.de/buchtipps/das-navi-zum-eigenen-buch/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Einfach die Seele frei schreiben von Sylvia Winnewisser</title>
		<link>http://www.schreibjournal.de/buchtipps/schreibratgeber-winnewisser/</link>
					<comments>http://www.schreibjournal.de/buchtipps/schreibratgeber-winnewisser/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Helen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jul 2011 13:21:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibtherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Tagebuch schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[therapeutisches Schreiben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.schreibjournal.de/?p=1294</guid>

					<description><![CDATA[Sylvia Winnewisser                            Einfach die Seele frei schreiben    Wie sich therapeutisches Schreiben auf die Psyche auswirkt   Mit vielen Übungen und Beispielen    humboldt – Medizin &#38; Gesundheit    2010. 152 Seiten, 12,5 x 18,0 cm, Broschur ISBN 978-3-86910-315-0 € 12,95 [D] / € 13,40 [A]     Die heilsame Wirkung des therapeutischen Schreibens   „Schreiben [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div><strong><span style="font-family: Arial; font-size: medium;"><strong><span style="font-family: Arial; font-size: medium;"><span style="font-family: Arial; font-size: medium;"><span style="font-family: Arial; font-size: medium;"><span style="font-family: Arial; font-size: medium;"><span style="font-family: Arial; font-size: medium;">Sylvia Winnewisser </span></span></span></span></span></strong></span></strong><strong><span style="font-family: Arial; font-size: medium;"><strong><span style="font-family: Arial; font-size: medium;"><span style="font-family: Arial; font-size: medium;"><span style="font-family: Arial; font-size: medium;"><span style="font-family: Arial; font-size: medium;"><span style="font-family: Arial; font-size: medium;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-family: Arial; font-size: medium;"><span style="font-family: Arial; font-size: medium;"><span style="font-family: Arial; font-size: medium;"><span style="font-family: Arial; font-size: medium;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-family: Arial; font-size: medium;"><span style="font-family: Arial; font-size: medium;"><span style="font-family: Arial; font-size: medium;"><span style="font-family: Arial; font-size: medium;"><span style="font-family: Arial; font-size: medium;"><span style="font-family: Arial; font-size: medium;"> </span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></strong></span></strong></div>
<div><strong><span style="font-family: Arial; font-size: medium;"><strong><span style="font-family: Arial; font-size: medium;"><span style="font-family: Arial; font-size: medium;"><span style="font-family: Arial; font-size: medium;"><span style="font-family: Arial; font-size: medium;"><span style="font-family: Arial; font-size: medium;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-family: Arial; font-size: medium;"><span style="font-family: Arial; font-size: medium;"><span style="font-family: Arial; font-size: medium;"><span style="font-family: Arial; font-size: medium;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-family: Arial; font-size: medium;"><span style="font-family: Arial; font-size: medium;"><span style="font-family: Arial; font-size: medium;"><span style="font-family: Arial; font-size: medium;"><span style="font-family: Arial; font-size: medium;"><span style="font-family: Arial; font-size: medium;">                     </span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span> </span></span></span></span></span></strong></span></strong><strong><span style="font-family: Arial; font-size: medium;"><strong><span style="font-family: Arial; font-size: medium;"><span style="font-family: Arial; font-size: medium;"><span style="font-family: Arial; font-size: medium;"><span style="font-family: Arial; font-size: medium;"><span style="font-family: Arial; font-size: medium;"> </span></span><span style="font-family: Arial;"> </span></span></span></span></strong></span></strong></div>
<p><strong><span style="font-family: Arial; font-size: medium;"><strong><span style="font-family: Arial; font-size: medium;"><span style="font-family: Arial; font-size: medium;"><span style="font-family: Arial; font-size: medium;"><span style="font-family: Arial; font-size: medium;"><span style="font-family: Arial; font-size: medium;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-family: Arial; font-size: medium;"><span style="font-family: Arial; font-size: medium;"><span style="font-family: Arial; font-size: medium;"><span style="font-family: Arial; font-size: medium;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-family: Arial; font-size: medium;"><span style="font-family: Arial; font-size: medium;"><span style="font-family: Arial; font-size: medium;"><span style="font-family: Arial; font-size: medium;"><span style="font-family: Arial; font-size: medium;"><span style="font-family: Arial; font-size: medium;">Einfach die Seele frei schreiben</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></strong></span></strong> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-3947 size-medium" src="http://www.schreibjournal.de/wp-content/uploads/2011/07/einfach-die-seele-195x300.png" alt="" width="195" height="300" srcset="http://www.schreibjournal.de/wp-content/uploads/2011/07/einfach-die-seele-195x300.png 195w, http://www.schreibjournal.de/wp-content/uploads/2011/07/einfach-die-seele.png 469w" sizes="auto, (max-width: 195px) 100vw, 195px" /></p>
<div></div>
<div><strong> </strong></div>
<div><strong>Wie sich therapeutisches Schreiben auf die Psyche auswirkt</strong></div>
<div><strong> </strong></div>
<div><strong>Mit vielen Übungen und Beispielen</strong></div>
<div><span style="font-family: Arial; font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial; font-size: x-small;"> </span></span></div>
<div><span style="font-family: Arial; font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial; font-size: x-small;"> </span></span><span style="font-family: Arial; font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial; font-size: x-small;">humboldt – Medizin &amp; Gesundheit  </span></span></div>
<div><span style="font-family: Arial; font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial; font-size: x-small;"> </span></span>2010. 152 Seiten,</div>
<p>12,5 x 18,0 cm, Broschur</p>
<p>ISBN 978-3-86910-315-0</p>
<p>€ 12,95 [D] / € 13,40 [A]</p>
<div>
<p><strong><span style="font-family: Arial; font-size: small;"><span style="font-family: Arial; font-size: small;"> </span></span></strong></p>
<p><strong><span style="font-family: Arial; font-size: small;"><span style="font-family: Arial; font-size: small;"> </span></span></strong></p>
<p><strong><span style="font-family: Arial; font-size: small;"><span style="font-family: Arial; font-size: small;">Die heilsame Wirkung des therapeutischen Schreibens </span></span><span style="font-family: Arial; font-size: x-small;"> </span></strong></p>
<div>
<p>„Schreiben ist eine wunderbare Art, sich den eigenen Gefühlen und Wünschen zu nähern“, schreibt Sylvia Winnewisser im Vorwort des Buches und stimmt damit ihre Leser auf die heilsame Wirkung des Schreibens ein. Mit ihrem Ratgeber „Einfach die Seele frei schreiben“ führt die Autorin Schreibinteressierte an die Möglichkeiten des therapeutischen <span id="more-1294"></span>Schreibens heran und zeigt auf, wie verschiedene Methoden praktisch umgesetzt werden können. Dazu werden unterschiedliche Ansätze erläutert und durch Beispiele ergänzt. Dabei stellt sie Schreibtechniken wie Aktive Imagination, Automatisches Schreiben, Selbstanalyse, Tagebuchschreiben und weitere Formen vor. Nach dieser Einführung in die Techniken des therapeutischen Schreibens schließt sich ein Praxisteil an mit ausgiebigen Übungen, die zum Ausprobieren einladen und zum Selbstschreiben anregen.</p>
<p>Weniger anregend finde ich dagegen den Untertitel des Buches: „Wie sich therapeutisches Schreiben auf die Psyche auswirkt“. Denn es bringt das Hauptanliegen des Buches nicht wirkungsvoll zum Ausdruck. Wie sich das therapeutische Schreiben auf die Seele auswirkt, stellt lediglich einen Aspekt des Inhalts dar, jedoch liegt das Hauptaugenmerk des Buches darauf, einen praxisorientierten Einstieg in das therapeutische Schreiben darzubieten. Dabei liegt der Schwerpunkt auf dem Schreiben, um seelische Belastungen besser zu bewältigen und dadurch die Lebensqualität zu steigern. Dies geht aus dem Untertitel leider nicht hervor. Somit wird es potentiellen Lesern auf den ersten Blick erschwert, die Thematik des Buches entsprechend zu erkennen und einzuordnen.</p>
<p>Anhand des Inhaltsverzeichnisses kann sich der Leser hingegen einen guten Überblick verschaffen. Die Themen sind übersichtlich in Abschnitte unterteilt und mit aussagekräftigen Überschriften versehen. Das schafft eine klare Struktur und Leser können sich gut orientieren. In den ersten Abschnitten erhalten Leser Informationen über die Wirkungsweise des therapeutischen Schreibens und den Ursprung der Schreibtherapie. Ein Ausflug in die Hirnforschung und ein Abschnitt über die Formen des therapeutischen Schreibens runden den theoretischen Teil des Buches ab. Danach bietet ein umfangreicher Übungsteil dem Leser Gelegenheit, das Gelesene praktisch anzuwenden. Im Anschluss daran befasst sich ein Kapitel mit Entspannungsübungen und ein weiterer Abschnitt widmet sich der Symbolik der Traumdeutung. Zum Abschluss werden im Anhang ein paar Adressen aufgeführt sowie weiterführende Literatur genannt. Besonders gelungen ist die Verbindung zwischen Theorie und Praxis. Die Verfasserin verknüpft beide Teile wirkungsvoll miteinander, indem sie alle vorgestellten Techniken des theoretischen Teiles erneut im Übungsteil aufgreift und so einen fließenden Übergang schafft.</p>
<p>„Einfach die Seele frei schreiben“ ist ein sinnvoller Ratgeber, der Theorie und Praxis des therapeutischen Schreibens optimal vereint. Sylvia Winnewisser weist Schreibinteressierten damit den Weg zum schöpferischen Umgang mit der Sprache, um die Seele zu entlasten und die eigene Persönlichkeit zu entfalten. Anschaulich und verständlich bringt sie ihren Lesern nahe, wie viel Potential das regelmäßige Schreiben in sich birgt. Denn das Aufschreiben von Gefühlen und Erlebnissen dient dazu, den eigenen Lebensweg  zu verstehen und zu gestalten. Das Schreiben hat dabei eine therapeutische Funktion als Mittel zur Selbsterkenntnis und Selbsthilfe. Das passende Handwerkszeug stellt die Autorin in Form von vielfältigen Übungen bereit. Die Schreibtechniken lassen sich vielseitig anwenden für das kreative Schreiben, die Selbstanalyse, das Tagebuchschreiben und das autobiografische Schreiben. Die vorgestellten Übungen eignen sich  für alle, die das Schreiben für sich ausprobieren möchten oder bereits Tagebuch schreiben. Nachwuchsautoren können ebenso von diesen kreativen Übungen profitieren. „Schreiben ist eine spannende Beschäftigung auf dem Weg zu sich selbst. Und man kann eigentlich nur dabei gewinnen“(S.128) bringt Sylvia Winnewisser die Früchte des therapeutischen Schreibens zum Ausdruck.</p>
<p><strong>Die Autorin</strong></p>
<p>Sylvia Winnewisser ist Germanistin, Literaturwissenschaftlerin und ausgebildete Heilpraktikerin für Psychotherapie (HPG). Das Schreiben als therapeutischer Prozess ist ein wesentlicher Schwerpunkt ihrer Arbeit.</p>
<p>Das Buch ist auch als E-Book erhältlich: <span style="font-family: Arial; font-size: small;"><span style="font-family: Arial; font-size: small;">ISBN 978-3-86910-940-4</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: small;"><span style="font-family: Arial; font-size: small;">Das Buch kann direkt beim <a href="http://www.humboldt.de/index.php">Humboldt Verlag </a>bestellt werden. Weitere Informationen und eine Lesprobe gibt es <a href="http://www.humboldt.de/products/Medizin-Gesundheit/Stressbewaeltigung/Einfach-die-Seele-frei-schreiben.html">hier.</a></span></span><span style="font-family: Arial; font-size: small;"><span style="font-family: Arial; font-size: small;"> </span></span></p>
<div><span style="font-family: Arial; font-size: small;"><span style="font-family: Arial; font-size: small;"> </span></span></div>
<div><span style="font-family: Arial; font-size: small;"><span style="font-family: Arial; font-size: small;"> </span></span></div>
<div><span style="font-family: Arial; font-size: small;"><span style="font-family: Arial; font-size: small;"> </span></span></div>
<div><span style="font-family: Arial; font-size: small;"><span style="font-family: Arial; font-size: small;"> </span></span></div>
<div><span style="font-family: Arial; font-size: small;"><span style="font-family: Arial; font-size: small;"> </span></span></div>
<div><span style="font-family: Arial; font-size: small;"><span style="font-family: Arial; font-size: small;"> </span></span></div>
<div><span style="font-family: Arial; font-size: small;"><span style="font-family: Arial; font-size: small;"> </span></span></div>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: small;"><span style="font-family: Arial; font-size: small;"> </span></span><span style="font-family: Arial; font-size: small;"><span style="font-family: Arial; font-size: small;"> </span></span></p>
<div><span style="font-family: Arial; font-size: small;"><span style="font-family: Arial; font-size: small;"> </span></span></div>
<div><span style="font-family: Arial; font-size: small;"><span style="font-family: Arial; font-size: small;"> </span></span></div>
<div><span style="font-family: Arial; font-size: small;"><span style="font-family: Arial; font-size: small;"> </span></span></div>
<div><span style="font-family: Arial; font-size: small;"><span style="font-family: Arial; font-size: small;"> </span></span></div>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: small;"><span style="font-family: Arial; font-size: small;"> </span></span></p>
</div>
</div>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg06.met.vgwort.de/na/f1a75129a36346f0a2bfa7945f5c106b" alt="" width="1" height="1" /></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>http://www.schreibjournal.de/buchtipps/schreibratgeber-winnewisser/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
