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	<title>tagebucheintrag &#8211; Schreibjournal</title>
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	<description>Tagebuch Tipps und allerlei Anregungen für Autoren</description>
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		<title>Tag des Tagebuchs 2014: Tagebuch führen im Sinne von Anne Frank</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Helen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jun 2014 10:01:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das Tagebuch von einem jungen Mädchen wird von Millionen von Menschen weltweit gelesen. Es ist das Tagebuch der Anne Frank.  Die Bedeutung von Annes Tagebuch wurde und wird in den Medien immer wieder ausführlich betrachtet, erläutert und gewürdigt. Deshalb möchte ich Anne heute aus einem anderen Blickwinkel betrachten - und sie als Tagebuchschreiberin in den Mittelpunkt stellen.  Denn ihr Tagebuch ist eine Inspiration für alle, die selbst ein Tagebuch führen möchten. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Tagebuch von einem jungen Mädchen wird von Millionen von Menschen weltweit gelesen. Es ist das Tagebuch der Anne Frank.  Der Tag des Tagebuchs steht im Zeichen von Anne Frank. Sie bekam ein Notizbuch zu ihrem 13. Geburtstag und nutzte es als Tagebuch. Darin dokumentiert sie ihr Schicksal als untergetauchte Jüdin, zusammen mit sieben weiteren Personen in einem Hinterhaus. Sie schreibt aber auch über die Sorgen und Herzensangelegenheiten eines Teenagers. Die Bedeutung von Annes Tagebuch wurde und wird in den Medien immer wieder ausführlich betrachtet, erläutert und gewürdigt. Deshalb möchte ich Anne heute aus einem anderen Blickwinkel betrachten &#8211; und sie als Tagebuchschreiberin in den Mittelpunkt stellen.  Denn ihr Tagebuch ist eine Inspiration für alle, die selbst ein Tagebuch führen möchten. Ihre Aufzeichnungen spiegeln ihre einzigartige Persönlichkeit und ihren Schreibstil wider, aber gleichzeitig können wir aus ihrem Buch wertvolle Anregungen für das eigene Tagebuch schreiben schöpfen.</p>
<div style="width: 321px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="http://s7.directupload.net/images/140611/rc7xpa9y.jpg" alt="" width="311" height="233" /><p class="wp-caption-text">Eine Quelle der Inspiration: Anne Frank Tagebuch &#8211; Fischer Taschenbuch Verlag 7. Auflage: Juni 2004 ISBN 3-596-80380-2</p></div>
<p><span id="more-2648"></span></p>
<p><strong>Warum das Führen eines Tagebuchs gewisse Richtlinien braucht</strong></p>
<p>Wir brauchen zum Schreiben eigentlich nur Papier und Stift,  oder eine Tastatur, wenn das Tagebuch am PC geschrieben werden soll. Dann brauchen wir nur den oft genannten Rat zu befolgen: „Schreib einfach drauf los.“  Das stimmt im Grunde genommen.  Trotzdem stellen wir dann doch fest, es bedarf wohl doch ein wenig mehr an Voraussetzungen für das fruchtbare Schreiben, und zwar Motivation, Struktur und Durchhaltevermögen. Anne wusste wie es geht, ob sie nun bewusst oder gefühlsmäßig gewisse Aspekte  beim Schreiben berücksichtigte zur Bereicherung des Tagebuchs. Zur Veranschaulichung stelle  ich die wesentlichen Aspekte vor und verknüpfe eigene Gedanken mit dem Tagebuch von Anne.</p>
<p><strong>Eine Beziehung zum Tagebuch herstellen</strong></p>
<p>Mit einem unbeschriebenen Notizbuch können wir noch nichts anfangen. Erst muss es für uns an Bedeutung gewinnen, damit wir einen Bezug dazu haben und motiviert sind, regelmäßig hinein zu schreiben.  Dadurch erhält das Schreiben seinen Sinn.  Am 12. Juni  1942  schreibt Anne Frank zum ersten Mal in ihr Notizbuch darüber, was sie sich vom Tagebuch erhofft. Sie möchte dem Tagebuch alles anvertrauen. Zudem schreibt sie am Ende des kurzen Eintrags: „ …, und ich hoffe, du wirst mir eine große Stütze sein.“  Sie spricht das Tagebuch mit „du“ an und schafft so bereits die erste Verbindung.  Das Tagebuch wird ihr zur Freundin und sie nennt es „Kitty“.  So ist es ihr vermutlich leichter gefallen über alles zu schreiben, ihre Worte an ihre Freundin „Kitty“  (ihrem vertrauten Tagebuch) zu richten. Viele folgten ihrem Beispiel und gaben ihrem Tagebuch ebenfalls einen Namen.</p>
<p><strong>Bedenken überwinden und mit dem Schreiben beginnen</strong></p>
<p>Um mit dem Tagebuchschreiben anzufangen, müssen manche von uns zunächst ein paar Bedenken beiseite schieben. Die Vorbehalte lauten meistens: „Ich kann nicht gut genug schreiben“ oder „Ich weiß nicht, wie ich anfangen soll oder worüber ich schreiben könnte.“ Solche Bedenken lassen sich am leichtesten überwinden, indem wir es einfach ernsthaft ausprobieren. Anne empfand das Tagebuchschreiben zuerst auch als eigenartig,  wie sie es wenige Tage nach ihrem Geburtstag beschreibt. Weiterhin war sie davon überzeugt, es würde sich später keiner für ihre Herzensergüsse interessieren. Dennoch gelangte sie zu der Erkenntnis: „Aber darauf kommt es eigentlich nicht an, ich habe Lust zu schreiben und will mir vor allem alles Mögliche  gründlich von der Seele reden.“ Damit spricht sie schon die tragende Motivation für das Führen eines Tagebuchs an. Ein Tagebuch gibt uns die Möglichkeit und den Freiraum, über Gefühle und Erlebnisse offen zu schreiben, besonders über die Herzensangelegenheiten, die wir nicht aussprechen können oder wollen.  Das Tagebuch wird zur Stütze, so wie Anne es sich beim ersten Eintrag in ihrem Notizbuch erhoffte. Ihr zweiter Eintrag ist der eigentliche Einstieg ins Schreiben. Sie beschreibt ihren Geburtstag und den Erhalt des Notizbuches. Als sie kurze Zeit später den Entschluss fasst, ihr Tagebuch als Freundin zu betrachten, schreibt Anne ihre Lebensgeschichte kurz auf, zum besseren Verständnis für den späteren Leser. Als Einstieg ins Schreiben eignen sich beide eben dargelegten Vorgehensweisen von ihr. Wir können einen besonderen Moment auswählen und diesen beschreiben, oder wir fassen unsere Lebensgeschichte zusammen, sozusagen als Bestandsaufnahme. Wir wissen also schon mal, wie wir den Einstieg finden, haben wir doch ein naheliegendes Thema zur Hand.</p>
<p><strong>Der Stoff, aus dem lesenswerte Tagebücher entstehen </strong></p>
<p>Wenn jetzt noch Zweifel bestehen, ob es sich lohnt Tagebuch zu schreiben, da die eigenen kleinen Alltagsbegebenheiten oder Gefühlsregungen es womöglich nicht wert sind, aufgeschrieben zu werden, demjenigen bleiben nur zwei Möglichkeiten, entweder gleich aufzugeben oder sich ein Beispiel an Anne Frank zu nehmen.  Sie hatte nicht nur wenig Bewegungsfreiraum, sondern hat infolgedessen wenig erleben können in den engen Räumen des Hinterhauses. Dabei fesseln Ihre Aufzeichnungen den Leser nicht allein wegen dem Inhalt. Vielmehr ist es ihre lebhafte Art zu verdanken. Die kleinsten Ereignisse oder Gefühlsregungen anschaulich und schwungvoll aufs Papier zu bringen, tragen wesentlich dazu bei.  Sie arbeitete an ihren Schreibstil, weil sie danach strebte Schriftstellerin oder Journalistin zu werden. Auch wollte sie ihr Tagebuch veröffentlichen. Natürlich haben viele Tagebuchschreiber weder ihren schriftstellerischen Ehrgeiz,  noch möchten sie ihre privaten Tagebücher veröffentlicht sehen. Bestenfalls werden tagebuchartige Beiträge zu einem bestimmten Thema in einem Blog veröffentlicht. Oder das Blog wird nur für private Zwecke genutzt, so dass die Beiträge nur dem Besitzer zugänglich sind.                                                                                                                                                                                   Vorläufig konzentrieren wir uns darauf, unser Tagebuch regelmäßig mit Inhalten zu füllen. Eventuell bereichern wir es noch mit Bildern oder eigene Zeichnungen. Wir wollen ja feste Schreibgewohnheiten entwickeln, selbst wenn wir nicht unbedingt täglich schreiben, aber zumindest alle paar Tage. Damit wir immer den Überblick behalten, notieren wir stets das Datum. Später bleibt genügend Zeit für die Feinheiten, die jeden Text lesenswerter machen.  Dann bemühen wir uns um einen feineren Schreibstil, indem wir uns wieder auf Anne besinnen und auf möglichst aktive und anschauliche Beschreibungen achten, Dialoge verwenden und viele Einzelheiten in unseren Schilderungen aufnehmen. Im Rückblick werden wir dafür dankbar sein, wenn wir das Büchlein durchblättern und ältere Einträge lesen. Anne tat das auch. Sie war teils darüber erstaunt, was sie geschrieben hatte und mit welcher Heftigkeit. Das ist nicht erstaunlich, sondern eher eine Folge der Entwicklung. Wir verändern uns nicht nur, sondern unser Schreibstil ebenfalls. Das macht den Reiz des Tagebuchs aus. Und im besten Fall wird es für uns ein treuer und wertvoller Lebensbegleiter sein.</p>
<p>Und vielleicht schreiben Millionen Menschen weltweit in ihrem Tagebuch, weil Anne Frank sie dazu inspiriert. Es wäre in ihrem Sinne.</p>
<p><strong>85 Jahre Anne Frank &#8211; Programme und Aktivitäten</strong></p>
<p>Das Anne Frank Zentrum in Berlin, die Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt/Main und die Gedenkstätte Bergen-Belsen erinnern gemeinsam an Anne Frank und allen anderen Opfern des Holocaust. Die neue Website:  <a href="http://www.annefrank2014.de/#after_full_slider_0">Anne Frank 2014 </a> bietet Informationen über alle Aktivitäten.</p>
<p><img decoding="async" src="http://vg07.met.vgwort.de/na/04db1dcab6b34c38ba68307152076192" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Tagebuch schreiben leicht gemacht &#8211; Tagebücher für 5 oder 10 Jahre</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Helen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Nov 2012 15:08:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[Fünfjahresbuch]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Wunsch täglich zu schreiben ist zwar bei sehr vielen Menschen vorhanden, aber es erscheint ihnen zu aufwändig oder zeitraubend, Tagebuch führen in aller Kürze ist dennoch möglich. Tagebücher für fünf oder zehn Jahre sind die optimal Lösung. Diese haben schon eine entsprechende Einteilung und bieten gerade genug Platz für ein paar Sätze oder Stichpunkte. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Täglich ins Tagebuch  zu schreiben bleibt manchmal eine Wunschvorstellung. Der Wunsch täglich zu schreiben ist zwar bei sehr vielen Menschen vorhanden, aber es erscheint zu zeitintensiv oder aufwändig. Das ist schade, denn ein Tagebuch regelmäßig zu führen kann eine enorme Bereicherung sein. Das kontinuierliche Schreiben schafft oft mehr Klarheit, hilft Ziele zu setzen und diese Schrittweise zu erreichen und wird zunehmend für eine aktive Lebensgestaltung eingesetzt. Zudem entsteht im Laufe der Zeit eine Lebenschronik.  Es lohnt sich daher zumindest die wichtigsten Ereignisse, Erlebnisse und Emotionen kurz zu notieren.<span id="more-1722"></span></p>
<p><img decoding="async" class="alignright" src="http://www.image-load.net/users/public/images/CR2xoWwWnL.jpg" alt="" width="191" height="188" />Eine optimale Lösung für alle, die jeden Tag nur das Wichtigste in aller Kürze festhalten wollen, sind Tagebücher für fünf oder zehn Jahre. Diese haben schon eine entsprechende Einteilung und bieten gerade genug Platz für ein paar Sätze oder Stichpunkte. Auf einen Blick lassen sich die Einträge aus mehreren Jahren miteinander vergleichen und auswerten. So werden Entwicklungen, Glücksmomente und Erfolge ablesbar. Ein schönes Tagebuch motiviert zum Schreiben, zum Bespiel das abgebildete 10 Jahresbuch von arsEdition.</p>
<p>Tagebucheinträge lassen sich  in wenigen Minuten schreiben, wenn du dich auf das Wesentliche konzentrierst. Ich gebe offen zu, etwas Übung erfordert das schon. Vor allem stellt sich dann die Frage, wie sollen die wichtigsten Momente eines Tages in nur wenigen Sätzen zum Ausdruck gebracht werden? Natürlich kann auf wenig Raum kein vollständiger Tagesbericht aufgeschrieben werden. Das ist ja auch gar nicht nötig. Es reicht vollkommen aus, die wichtigsten Augenblicke und Empfindungen zu würdigen. In meinem Artikel <a href="http://www.schreibjournal.de/tagebuch/12-tagebuch-tipps-2012/">12 Tagebuch Tipps für 2012 </a>habe ich mein Konzept für ein drei Minuten Tagebuch knapp erklärt. In drei Sätzen wird ein Tagebucheintrag verfasst. Im ersten Satz wird das vorherrschende Gefühl beschrieben. Im zweiten Satz wird ein wichtiger Moment festgehalten und im dritten Satz kann eine Schlußfolgerung, ein Wunsch oder ein Ziel notiert werden. Das Konzept kannst du auf deine Situation abstimmen und ergänzen.</p>
<p style="text-align: left;"><span style="text-align: center;">Neben dem 10 Jahresbuch von arsEdition, gibt es auch Fünfjahresbücher in verschiedenen Ausführungen und Ausstattungen.  Allerdings sind manche Exemplare recht teuer. Es gibt aber ein schönes Fünfjahresbuch von Leuchtturm1917. In manchen Buchhandlungen und Schreibwarengeschäfte finden sich gelegentlich auch Tagebücher oder Kalender für mehrere Jahre.                                                                                                                                             </span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter" src="http://www.image-load.net/users/public/images/LTbskzNAJA.jpg" alt="" width="303" height="303" /></p>
<p style="text-align: left;">Foto: Von LEUCHTTURM1917  gibt es ein entsprechendes Fünfjahresbuch mit dem Titel &#8222;Some lines a Day&#8220; .</p>
<p style="text-align: left;">Erhältlich bei <a href="https://www.torquato.de/leuchtturm1917-fuenfjahresbuch-some-lines-a-day.html">TORQUATO </a></p>
<p> <img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg07.met.vgwort.de/na/1252892785a845eea55f34720efe8339" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>12 Tagebuch Tipps für 2012</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Helen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 13:01:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[Tagebuch führen]]></category>
		<category><![CDATA[tagebucheintrag]]></category>
		<category><![CDATA[Tagebuchgestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[Am Jahresanfang denken wir gerne über neue Ziele nach &#8211; und verfassen Vorsätze für das neue Jahr. Das Tagebuch, richtig genutzt, wird dabei zum wertvollen Begleiter. Das Aufschreiben hilft Gedanken zu ordnen, Ziele zu fixieren, Ereignisse und Fortschritte zu dokumentieren und Gefühle zu bewältigen. Jetzt ist also ein idealer Zeitpunkt, um sich dem Tagebuchschreiben wieder intensiver [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am Jahresanfang denken wir gerne über neue Ziele nach &#8211; und verfassen Vorsätze für das neue Jahr. Das Tagebuch, richtig genutzt, wird dabei zum wertvollen Begleiter. Das Aufschreiben hilft Gedanken zu ordnen, Ziele zu fixieren, Ereignisse und Fortschritte zu dokumentieren und Gefühle zu bewältigen. Jetzt ist also ein idealer Zeitpunkt, um sich dem Tagebuchschreiben wieder intensiver zu widmen. Vielleicht habt ihr euch auch fest vorgenommen regelmäßig ein Tagebuch zu führen. Um diesen Vorsatz erfolgreich umzusetzen, braucht es allerdings neben Zeit, auch Geduld und Ausdauer.  Heike hat zu dem Thema einen interessanten Artikel geschrieben: <a href="http://www.schreib-t-raum.de/?p=771">Warum ist Tagebuchschreiben so schwierig? </a> Ihr Artikel brachte mich auf die Idee diese Tagebuch Tipps zu schreiben. <span id="more-1547"></span></p>
<p><strong>1. Schreibzeit</strong></p>
<p>Schreibzeit zu finden ist in deinem Sinne und steigert langfristig das Wohlbefinden. Damit das Tagebuchschreiben zum persönlichen Gewinn wird, muss es jedoch über einen längeren Zeitraum geführt werden. Nimm dir deshalb bewusst Zeit zum Schreiben. Wenn du dein Tagebuchschreiben einen hohen Stellenwert einräumst, gelingt es dir leichter dafür Zeit zu finden.</p>
<p><strong>2. Schreibrhythmus</strong></p>
<p>Entdecke deinen Schreibrhythmus. Probiere zunächst verschiedene Tageszeiten aus. Wenn du abends zu müde zum Schreiben bist, dann eignet sich eher der Tagesanfang. Oder du schreibst zwischendurch ein paar Zeilen während du eine Kaffeepause machst. Wenn dir das tägliche Schreiben nicht liegt, dann reserviere dir dafür einen festen Zeitpunkt am Wochenende.</p>
<p><strong>3. Schreibort</strong></p>
<p>Um das Tagebuchschreiben zur Gewohnheit werden zu lassen, schreibe in der ersten Zeit stets am gleichen Platz. Schreibe möglichst auch immer zur gleichen Uhrzeit.</p>
<p><strong>4. Schreibgewohnheiten entwickeln</strong></p>
<p>Das Schreiben wird eher zur Gewohnheit wenn du jeden Tag schreibst, es fest in deinem Alltag integrierst. Es wird dann mit der Zeit so selbstverständlich wie das Zähneputzen. Warum also nicht ein paar Minuten Tagebuch schreiben vor dem Zähne putzen? Verbinde das Schreiben möglichst mit einem täglichen Ritual oder Tätigkeit.</p>
<p><strong>5. Das drei Minuten Tagebuch</strong></p>
<p>Ein Tagebuch zu führen muss weder aufwändig, noch zeitintensiv sein. Das Wichtigste kannst du in drei Sätzen notieren. Du könntest beispielsweise im ersten Satz beschreiben welches Gefühl vorherrschend war an dem Tag. Im zweiten Satz hältst du einen bedeutsamen Moment fest. Im dritten Satz kannst du dann ein Fazit ziehen oder dir ein Ziel setzen. Natürlich kannst du genauso gut andere Schwerpunkte setzen, so wie es deine Lebenssituation entspricht.</p>
<p><strong>6. Tagebucheinträge</strong></p>
<p>Tagebucheinträge können aus wenigen Stichpunkten oder Sätze bestehen. Ebenso gut können sie sich über mehrere Seiten erstrecken. Ob kurze oder lange Einträge, schreibe zu jedem Tagebucheintrag das Datum. Das gibt deinem Tagebuch etwas Struktur und eine zeitliche Einordnung. Eine bessere Übersicht erreichst du mit Überschriften, zumindest bei längeren Beiträgen.</p>
<p><strong>7. Die erste Tagebuchseite</strong></p>
<p>Deine erste Tagebuchseite eignet sich dazu, dir ein paar Gedanken über deine Schreibmotivation zu machen. Einen Einstieg bieten ein paar Fragen: Warum möchtest du ein Tagebuch führen? Welche Erwartungen hast du an das Schreiben? Was erhoffst du dir davon? Lasse dir ausreichend Zeit um darüber nachzudenken und schreibe die Antworten in dein Tagebuch.</p>
<p><strong>8. Ins Schreiben kommen</strong></p>
<p>Nachdem du dir über deine Motivation zum Tagebuchschreiben Gedanken gemacht hast, wäre der zweite Schritt eine Bestandsaufnahme. Das erleichtert es dir ins Schreiben zu kommen und deinem Tagebuch eine Richtung zu geben. Blicke auf das vergangene Jahr zurück. Welche Ziele hast du erreicht? Was hätte besser sein können? Womit bist zu zufrieden? Leite aus deinem Rückblick Wünsche und Ziele für 2012 ab.</p>
<p><strong>9. Schreibthemen für 2012</strong></p>
<p>Deine Wünsche und Ziele für 2012 bieten eine gute Ausgangsbasis für dein Tagebuch. Sie sind ein optimales Thema für den Januar. Erstelle doch einmal eine Liste mit deinen Wünschen. Überlege dir welche Wünsche du in konkrete Ziele umwandeln kannst. Dann bekommt dein Schreiben eine Richtung. Damit du genügend Schreibstoff für das ganze Jahr hast, suche dir für jeden Monat ein Thema aus. Das hilft dir zielgerichtet zu schreiben. Mache dir eine Liste von Themen, die dich interessieren.</p>
<p><strong>10. Schreibmethoden</strong></p>
<p>Schreibmethoden bringen neue Impulse und begünstigen die Ideenfindung. Experimentiere mit der Clustering-Methode von Gabriele L. Rico oder mit dem Mind Mapping von Tony Buzan. Abwechslung bringen auch Sprachspiele und unterschiedliche Textsorten, wie Gedichte, Beschreibungen oder Auflistungen.</p>
<p><strong>11. Tagebuchgestaltung</strong></p>
<p>Belebe dein Tagebuch durch Bilder und Zeichnungen. Auch Zitate oder Artikel aus Zeitungen und Zeitschriften können neue Anregungen für das eigene Schreiben bieten. Setze zudem Akzente mit farbenfrohen Markierungen oder schreibe deine Stimmung entsprechend in unterschiedliche Farben.</p>
<p><strong>12. Freude am Tagebuchschreiben bewahren</strong></p>
<p>Zum Abschluss empfehle ich eine Portion Gelassenheit beim Tagebuchschreiben. Denn trotz gutem Vorsatz, gibt es Zeiten, wo das Schreiben zu kurz kommt. Mut zur Lücke ist daher wohltuend. Falls sich Schreibpausen einschleichen, kannst du jederzeit wieder mit dem schreiben beginnen. Das Führen eines Tagebuchs wird zur Bereicherung, wenn wir  über längere Zeit darin schreiben. Manchmal bedarf es mehrere Anläufe bis das regelmäßige Schreiben gelingt.  Da heißt es einfach: eine neue Seite aufschlagen und wieder anfangen zu schreiben.</p>
<p>Ich wünsche dir viel Freude und Erfolg beim Tagebuchschreiben 2012.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg07.met.vgwort.de/na/a57b6f91a7d244e7aa676f1873a3a4db" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Ein Tagebuch beginnen: Täglich ein paar Zeilen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Helen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 12:01:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>
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					<description><![CDATA[Haben Sie irgendwann ein Tagebuch geführt und es dann wieder sein gelassen, weil es Ihnen zu mühselig oder zeitaufwändig erschien? Oder möchten Sie jetzt das Tagebuchschreiben ausprobieren, aber wissen nicht worüber Sie schreiben könnten? Beginnen Sie ein neues Tagebuch und schreiben täglich ein paar Zeilen hinein. Dafür brauchen Sie nur ein paar Minuten am Tag. Einige Minuten Schreibzeit für sich, denn das regelmäßige Tagebuchschreiben kann sich positiv auf Ihr Leben auswirken. Um Ihnen den Einstieg zu erleichtern, habe ich ein paar Informationen und Tipps zusammengestellt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Haben Sie irgendwann ein Tagebuch geführt und es dann wieder sein gelassen, weil es Ihnen zu mühselig oder zeitaufwändig erschien? Oder möchten Sie jetzt das Tagebuchschreiben ausprobieren, aber wissen nicht worüber Sie schreiben könnten? Mit dem Schreiben eines Tagebuches verbinden einige immer noch die Vorstellung, es müsste so eine Art Chronik dabei entstehen, sozusagen alle Tagesereignisse in allen Einzelheiten im Tagebuch geschildert werden.  Befreien Sie sich von solchen oder ähnlichen Vorstellungen. Beginnen Sie ein neues Tagebuch und schreiben täglich ein paar Zeilen hinein. Dafür brauchen Sie nur ein paar Minuten am Tag. Einige Minuten Schreibzeit für sich, denn das regelmäßige Tagebuchschreiben kann sich positiv auf Ihr Leben auswirken. Um  Ihnen den Einstieg zu erleichtern, habe ich ein paar Informationen und Tipps zusammengestellt.</p>
<p><span id="more-642"></span></p>
<p><strong>Zeit zum Schreiben</strong></p>
<p>Zeit ist kostbar, zumal wir öfters das Gefühl haben nicht genug davon zu haben. Und doch gelingt es uns genügend Zeit zu finden für unsere Mitmenschen, diverse Aufgaben und andere Dinge. Unser Alltag ist oft prall gefüllt. Gerade deshalb brauchen wir zwischendurch eine Verschnaufpause und ein bisschen Zeit nur für uns. Ein paar Minuten Besinnung helfen uns dabei zur Ruhe zu kommen, unsere Gedanken zu ordnen, Erlebnisse zu verarbeiten und mehr Klarheit zu gewinnen. Ins Tagebuch zu schreiben begünstigt diese Besinnung wesentlich und schenkt neue Impulse. Deswegen sollten wir uns möglichst täglich eine kleine Schreibzeit gönnen.</p>
<p><strong>Wann schreiben?</strong></p>
<p>Probieren Sie aus welche Tageszeit Ihnen zusagt. Es sollte eine ruhige Zeit sein, wo Sie möglichst ungestört schreiben können. Das kann gleich am frühen Morgen sein, zwischendurch in der Mittagspause oder spät am Abend. Schreiben Sie möglichst 10 bis 15 Minuten am Stück. Es spricht aber nichts dagegen ein oder zwei Mal am Tag jeweils fünf Minuten lang zu schreiben, wenn Sie wenig Zeit haben.</p>
<p><strong>Wie oft?</strong></p>
<p>Am Anfang ist es sinnvoll möglichst täglich zu schreiben, selbst wenn es nur ein paar Zeilen sind, dann bekommt das Tagebuch einen festen Platz in Ihrem Leben. Erst mit etwas Schreibgewohnheit kommt das Schreiben in Schwung und wird geschmeidiger. Beständiges Schreiben über einen längeren Zeitraum bringt erst den Gewinn des Tagebuchschreibens hervor. Mit der Zeit pendelt sich ein Schreibrythmus von selbst ein.</p>
<p><strong>Schreiben</strong></p>
<p>Schreiben Sie unbefangen alles auf, was Ihnen in den Sinn kommt, jedoch ohne es gleich beurteilen oder bewerten zu wollen. Es spielt keine Rolle ob Sie gut schreiben, manchen Unfug von sich geben, in ganzen Sätzen schreiben oder bruchstückhaft Einfälle notieren. Lassen Sie alles ungehindert aufs Papier fließen. In Ihrem Tagebuch können Sie sich frei entfalten und beliebig ausbreiten – Stimmungen einfangen, Begebenheiten beschreiben, Pläne schmieden, kritzeln, skizzieren und fantasieren – nach Lust und Laune.</p>
<p><strong>Tagebuch-Themen</strong></p>
<p>Als Ausgangspunkt für Ihr Tagebuch fangen Sie am besten beim heutigen Tag an. Filtern Sie gedanklich die Ereignisse des Tages und schreiben Sie nur das, was Ihnen bedeutsam erscheint, eine Begegnung, etwas Unerwartetes, ein Erlebnis oder Ihre Stimmung.                                                                                                                                                                                     Bei Alltagserlebnissen brauchen Sie nicht stehen zu bleiben, darüber hinaus bieten sich Lebensthemen an, z.B. Gesundheit, Glück, Beziehungen, Liebe, Beruf, Reichtum, Glauben und dergleichen. Warum nicht über diese Themen ein wenig philosophieren?                                                                                                                                                                                        Sie könnten ebenso mit einer Bestandsaufnahme beginnen, indem Sie sich Fragen stellen und beantworten, wie: Wo stehe ich jetzt in meinem Leben? Wo möchte ich hin? Womit bin ich zufrieden? Was möchte ich verändern? Welche Möglichkeiten habe ich? Wie kann ich meine Ziele erreichen? Was ist mir besonders wichtig?  &#8211; Mit diesen und anderen Fragen bringen Sie das Schreiben voran. Besonders fördernd sind Fragen bei schwierigen Entscheidungen und in Krisensituationen. Sie helfen Ihnen nach Lösungen und Hilfestellung zu suchen. Selbstverständlich können Sie bei allen Tagebucheinträgen die Themen vermischen, einen Moment in der Vergangenheit verweilen oder in die Zukunft reisen. Ihnen stehen alle Möglichkeiten offen.</p>
<p>Betrachten Sie Ihr Tagebuch als beständigen Begleiter. Würdigen Sie alle Ihre Gedanken, Gefühle und Ideen, gerade wenn sie Ihnen momentan womöglich belanglos oder unwichtig erscheinen. Im Nachhinein werden Sie in manchem Tagebucheintrag wertvolles entdecken und sich darüber freuen.<br />
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