Mark Zuckerberg möchte mit der Einführung von Facebook Timeline von allen Nutzern ein Lebensarchiv erstellen, so etwas wie eine biografische Zeitleiste oder ein Tagebuch. Mit dieser neuen Funktion sollen die wichtigsten Meilensteine des Lebens dokumentiert werden – berufliche und private Stationen. Diese Timeline ersetzt das bisherige Profil bei Facebook und sorgt für Diskussionen. Für manche ist es eine willkommene Möglichkeit ihre Lebensgeschichte zu präsentieren und sie werden bereitwillig private Informationen und Fotos der Öffentlichkeit preisgeben. Andere wiederum füllen sich durch diese neuen Entwicklungen bedroht und bangen um ihre Privatssphäre. Andererseits steht die Frage nach dem Gewinn für Facebook selbst Mehr…
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Vom 29. Oktober bis zum 1. November 2010 findet das erste Literaturfest in Minden statt. An verschiedenen Orten der Innenstadt dreht sich alles um Literatur und Bücher. Veranstalter des Literaturfestes ist das Kulturzentrum BÜZ in Kooperation mit dem Kulturbüro der Stadt, der Stadtbibliothek, Stadttheater, Lingua, literarischer Verein, Buchhandlungen und anderen Unterstützern und Förderern. Ein buntes Rahmenprogramm garantiert viel Literaturgenuss für Menschen von 5 bis 100 Jahren. Dabei bildet die Kinder- und Jugendliteratur ein Schwerpunkt. Kinder und Jugendliche können auf spielerische Weise Literatur entdecken. Erwachsene kommen ebenso auf ihre Kosten. Mehr als 70 Autoren aus ganz Deutschland, der Schweiz, Österreich und Georgien garantieren Abwechslung und interessante Veranstaltungen. Besucher können von einer Veranstaltung zur anderen Wandern, denn es gibt keine Programmüberschneidungen. Highlights sind unter anderem eine Minipressenmesse, Leserampen, Buchdruckworkshops und zwei Poetry-Slams. Alle Veranstaltungen sind kostenlos, da alle Beteiligten sich ehrenamtlich beteiligen und Räumlichkeiten kostenlos zur Verfügung stellen. Das Progammheft liegt an allen Veranstaltungsorten aus und in den Buchhandlungen vor Ort. Das Programm gibt es ebenfalls online.
Für sein neues Buch “Meine Heimat Europa” begab sich Alfred Biolek mit seinem Autor Nahuel Lopez und dem Fotografen Bodo Vitus auf eine sehr persönliche und kulturelle Reise durch Europa. Entstanden sind dabei sechs interessante Reiseerzählungen. Nun begibt sich Alfred Biolek auf eine Lesereise durch Deutschland und stellt sein Reisetagebuch vor.
Foto: Gütersloher Verlagshaus
In seinem Reisetagebuch erzählt der Weltenbummler von seinen Begegnungen, Gedanken, Gesprächen und Erinnerungen beim Besuch der europäischen Städte, die sein Leben prägten. In Europa fühlt sich der Grandseigneur des deutschen Fernsehens Zuhause, wie er sagt, denn für ihn lässt sich der Begriff “Heimat” nicht mit einem Ort verknüpfen. Dafür lernte Alfred Biolek zu viele unterschiedliche Orte, Menschen und Kulturen kennen. Mit Europa fühlt er sich jedoch kulturell verbunden. Deshalb ist sein Reistagebuch sowohl autobiographisch geprägt, als auch eine Reisebericht Europas aus Bios Sicht. Seine Europareise führte ihn nach Italien (Rom), Portugal (Porto, Lissabon), Griechenland (Athen), Frankreich (Paris), England (London), Österreich (Wien), Tschechien (Karvina), Deutschland (Berlin).
Gebundenes Buch, Pappband mit Schutzumschlag, ca. 240 Seiten, 19,8 x 25,0 cm
Durchgehend vierfarbig bebildert
ISBN: 978-3-579-06868-8
€ 24,95 [D] | € 25,70 [A] | CHF 43,90 (UVP)Unverbindliche Preisempfehlung
Verlag: Gütersloher Verlagshaus
Witten präsentiert im Juni 2010 das internationale Frauentagebuch “Von Rosa und anderen Tagen” während der Local-Heroes-Woche (20. – 26.06.2010) im Rahmen von RUHR. 2010 – Kulturhauptstadt Europa. Eine Ausstellung mit Porträts der Tagebuchschreiberinnen, einige Tagebuchauszüge und weitere Dokumentationen über die Lebenssituationen von Frauen aus Witten und den Partnerstädten begleiten die Buchpremiere.
Seit 2008 läuft das Frauentagebuch-Projekt “Von Rosa und anderen Tagen” als Gemeinschaftsprojektder Stadt Witten und dem Stadtarchiv , in Kooperation mit den Wittener Partnerschaftsstädten Barking & Dagenham, Bitterfeld-Wolfen, Kursk und Tczew. An dem Projekt beteiligten sich 52 Frauen aus Witten und den Partnerstädten in England, Polen, Russland und Ostdeutschland. Die ausgewählten Frauen dokumentierten jeweils eine Woche Tagesprotokollen in der Zeit vom 1. Juli 2008 bis zum 30. Juni 2009. Grenzenübergreifend entstand so ein spannendes Zeitdokument aus verschiedenen Frauenperspektiven und Lebenssituationen. Die unterschiedlichen Kulturkreise und Berufssituation dürften sich in den persönlichen Berichten genauso widerspiegeln wie das jeweilige Alter der Teilnehmerinnen. Weitere Hintergrundinformation beim Stadtmagazin.
Das Buch “Von Rosa und anderen Tagen” wird von der Stadt Witten herausgegeben und erscheint beim Klartext Verlag.
Das Literaturhotel Franzosenhohl, Iserlohn schreibt jetzt einen Kurzgeschichten Wettbewerb aus in Kooperation mit der Agentur Lesezirkel und dem Verband Deutscher Schriftsteller in ver.di. Das Thema lautet: Sprung. Interessierte Autorinnen und Autoren sind aufgerufen einen Prosatext von bis zu zehn A4 Seiten einzureichen. Ob nun ein Freudensprung, sprunghafte Menschen oder ein Sprung ins Ungewisse – das Thema regt sicherlich zu vielfältige Ideen an. Die besten Beiträge werden in einer Anthologie veröffentlicht vom Literaturhotel in Kooperation mit der Agentur Lesezirkel. Die Texte der Gewinner aus den drei Altersgruppen (bis 35, 35 bis 55, 55 plus) werden bei einer öffentlichen Lesung am 10.Juli 2010 vorgestellt. Zudem wird ein Gutschein für ein 2-tägisches Wochenende im Literaturhotel Franzosenhohl, Iserlohn verlost. Weitere Einzelheiten und Teilnahmebedingungen gibt es beim Literaturhotel Franzosenhohl.
Zum 825 jährigen Stadtjubiläum möchte die Stadt Lippstadt Akzente setzen mit interessanten Aktionen und einem attraktivem Programm für alle Zielgruppen. Um das Jubiläumsjahr entsprechend zu würdigen und dokumentieren, plant die Stadt eine besondere Chronik – das Tagebuch-Projekt.
Dazu werden 365 Lippstädter Tagebuch-Autoren gesucht, die jeweils einen Tag des Jahres 2010 darstellen und beschreiben mit Texten und Bildern. Alle 365 Beiträge bilden dann die Grundlage für eine bunte und vielfältige Jubiläumschronik der besonderen Art. Aktuell werden noch schreibwillige Lippstädter für Februar gesucht.
Alle Tagebucheinträge werden zeitnah im Internet veröffentlicht und sollen später in Buchform erscheinen. Nähere Informationen gibt es unter: Tagbebuch-Projekt Lippstadt
Anstatt “Bed and Breakfast”, heißt das Konzept im Literaturhotel Franzosenhohl in Iserlohn “Bett und Buch”. Seit Mai 2008 bietet Andrea Reichart ihren Gästen die Möglichkeit zwischen Büchern abzutauchen in entspannte Atmosphäre. Denn das historische Hotel liegt in einzigartiger Waldlage in Iserlohn und liegt dennoch zentral. Mit rund 2700 Büchern dürfte für jeden Gast das passende Buch dabei sein. Das Angebot wird durch ein interessantes Programm abgerundet: Lesungen, Wellness, Schreibseminare, Malkurse und vieles mehr.
Weitere Literatur-oder Bücherhotels in Deutschland:
Hotel Friedenau - Das Literaturhotel in Berlin
Gutshotel Groß Breesen - 1. Bücherhotel in Deutschland
Hotel Wedina in Hamburg
Insel-Hotel Lindau im Bodensee
Bibliotels - “Bibliotels sind Beherbergungsbetriebe, die neben perfekter Qualität auch perfekte Qualität in Sachen Lesen anbieten” (Zitat von der Webseite).
Sie möchten gerne ein Tagebuch führen, aber Sie haben kaum Zeit dafür? Probieren Sie es trotzdem einmal aus! Tagebücher müssen keineswegs ausführlich und langatmig sein, schon kurze Stichpunkte reichen vollkommen aus. Bringen Sie Ihre wichtigsten Gedanken gezielt auf den Punkt. So können Sie auch mit wenig Aufwand von einem Tagebuch profitieren. Im Internet entdeckte ich hierzu ein paar Anregungen:
Von Tania Konnerth gibt es auf ihre Webseite “Zeit zu leben” einen kurzen Artikel: Tagebuchführen für Faule
Burkhard Heidenberger bietet auf seine Webseite “zeitblüten” ebenfalls einen interessanten Artikel zum Thema: Täglich zwei Sätze oder das Minuten-Tagebuch
Noch ein kleiner Tipp vom Orgenda Verlag: Das einfache Tagebuch


